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Humboldt Universität Berlin
6. April 2017, 17:30 bis 21:30 Uhr


Aus Verantwortung „Nein“ gesagt zu haben zum deutschen Griff zur Atombombe, das ist die historische Leistung der  Wissenschaftler, die 1957 den Aufruf der Göttinger 18 unterzeichneten und eine Mitarbeit an der Bombe verweigerten.

Weiterhin „Nein“ zur Atombombe zu sagen ist 60 Jahre danach von bleibender, dramatischer Aktualität – nicht nur wegen der milliardenschweren "Modernisierungsprogrammen" in allen Atomwaffenstaaten. Die Weigerung der Bundesregierung, sich an den UN-Verhandlungen zu einem Verbot von Atomwaffen zu beteiligen, ist ein politscher Skandal. Welchen Wert haben dann einmütige Beschlüsse des Deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen?

 

Die neu aufkommende Diskussion über einen deutschen Griff zur Bombe oder einer europäischen Atombombe als Reaktion auf die Politik eines aufrüstungswütigen Präsidenten der USA zeigt, Atomwaffen und ihre Abschaffung müssen wieder ein gesellschaftliches Thema werden.

Dazu soll die Veranstaltung „60 Jahre nach den Göttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht“ am 6. April 2017 an der HU Berlin beitragen.

Es gilt die Mahnung: nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki!

 

 

Öffentliche Veranstaltung

Freitag, 03. März 2017, 19:00 - 21:00 Uhr
TU Berlin, ZEWK, Fraunhoferstraße 33-36, 10587 Berlin, 10. Etage
Anmeldung bitte an geschaeftsfuehrung@natwiss.de
 
Die Welt im 21. Jahrhundert ist komplexer und erscheint Vielen zunehmend unübersichtlich. Auch Politik und Wissenschaft scheinen die Komplexität der globalen Gesellschaft und ihrer Prozesse immer schwieriger überblicken und erklären zu können. Gesellschaftliche Errungenschaften – Demokratie, Ablehnung von Krieg, Gerechtigkeit, Solidarität, Presseethik, Wissenschaftsfreiheit, um nur einige zu benennen – werden aufgeweicht oder umgedeutet. Ergebnisse von schwarz-weiß-Malerei, Simplifizierung, Nationalismus, Chauvinismus, Dogmatismus und/oder Populismus treten zunehmend an ihre Stelle und werden vielfältig als „Erklärungen“ benutzt, um Menschen mit ihrer Hilfe zu manipulieren. Die Individualisierung und andere Ausprägungen des Neoliberalismus erschweren das kollektive Finden von Antworten zu den Herausforderungen unserer Zeit. Nationalismus wird als „Alternative“ propagiert.
In dieser Veranstaltung sollen die oben benannten Tendenzen weitergehend analysiert werden und Alternativen zu globalen Neoliberalismus und Nationalismus, für eigenes solidarisches Handeln benannt und diskutiert werden.
 
Mit:
Michael Müller (NaturFreunde Deutschlands), Gerhard Knies (Viable World Network), Patrick Luzina (AStA TU Berlin)

 

Am 04. März ab 10 Uhr findet im ZEWK die öffentliche NatWiss-Beiratstagung statt. U.a. mit der weiterführenden Veranstaltung Vernetzter Krieg – Vernetzter Frieden: Komplexe Welt – simple Erklärungen?. Das Programm ist hier einsehbar. Für eine Teilnahme bitten wir auch hier um eine kurze Anmeldungsmail.

 

Herzlich Willkommen bei der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative !

"Wir sind nicht nur verantwortlich für das was wir tun, sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen.“
Ernst Bloch (Philosoph, 1885-1977)


Im Februar 1987 haben sich NaturwissenschaftlerInnen in der Initiative "Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit" zusammen gefunden, um als Teil der Friedensbewegung ihre spezifischen professionellen Kompetenzen für eine Welt ohne Krieg und Gewalt, für die Kontrolle und Beseitigung atomarer, chemischer, biologischer und konventioneller Waffensysteme, für Friedens- und Abrüstungsforschung und für soziale, ökologische und humane Technikgestaltung einzusetzen. 

 

 

Spenden erwünscht!

Die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit (NatWiss)gab ein Rechtsgutachten bei Dr. Hoppe in Auftrag zur Frage, ob die beabsichtigte Kooperation zwischen der Hochschule Bremen und dem Bundesamt für das Personalwesen der Bundeswehr gegen die Zivilklauseln des Bremischen Hochschulgesetzes und der Hochschule Bremen verstößt.

Das Gutachten wurde am Montag, den 7.11.2016 in Bremen vorgestellt.

 

 


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